Vertrage ich mein Essen nicht?
Die Wahrscheinlichkeit an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden, ist garnicht so gering. Die Üblichen verdächtigen: Fruktose, Laktose, Gluten, Fodmaps (Zuckeraustauschstoffe), Nüsse, Weizen, Schalenfrüchte… die Liste ist lang. Das große Problem: was davon ist es? Wo sich Laktoseunverträglichkeit noch recht gut selbst herausfinden lässt und die Symptome oftmals Magen- Darm- Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfälle, oder auch mal Hautausschläge sein können, wird es bei Fruktose schon wesentlich schwieriger. Hier sind die Symptome oft unspezifisch und können neben Durchfall, Bauchschmerzen, oder Hautausschlägen auch Verstopfung, Haarausfall oder sogar depressive Verstimmungen sein. Besonders gemein dabei ist, dass die Symptome nicht unbedingt unmittelbar nach Verzehr auftreten, sondern sich gerne auch mal ein-zwei Tage Zeit lassen. Bei Laktose ist dagegen recht zügig, nach dem Verzehr, mit einer Antwort zu rechnen. Auch Gluten kann eher unspezifisch auftreten, bei Zöliakie ist es sogar möglich, dass eine Darmentzündung vorliegt, aber keine Symptome vorhanden sind (die sogenannten stille Zöliakie).
Es ist also fast unumgänglich sich beim Arzt testen zu lassen. Dabei kommen unterschiedliche Testverfahren zum Einsatz. Atem- oder Bluttest zum Beispiel, die je nach Unverträglichkeit eingesetzt werden. Es ist allerdings sehr ratsam im Vorfeld zu ermitteln, welche Symptome, wann, wo, wie auftreten und vielleicht auch schon einen Verdacht zu äußern. Dies kann zum Beispiel über ein Ernährungstagebuch vorgelegt werden, oder auch in der Analyse mit einer Ernährungsberatung.